Alfred Wittich
In Aarburg wurde eine Katzenausstellung durchgeführt.
Die drei Jungbürger und die Jungbürgerin umrahmt von den Parteileitungsmitglieder Heiri Ledergerber und Beat Schmidlin sowie Marco Di Franco.
Kappel Traditionsgemäss hat Die Mitte Kappel die Jung- und Neubürger/innen persönlich zur der auf den 14. Dezember angesetzten Gemeindeversammlung und vorgängig zu einem Informationsanlass eingeladen. Bei diesem wurden die erstmals Stimmberechtigten über das Wesen einer Gemeindeversammlung und die aktuell anstehenden Traktanden orientiert, was der Gemeindepräsident Rainer Schmidlin gleich selber übernahm. Danach zeigte Mitte-Vizepräsident Marco Di Franco den drei anwesenden Jungbürgern und einer Jungbürgerin des Jahrgangs 2005 die politischen Mitwirkungsmöglichkeiten in den Ortsparteien und den Behörden der Gemeinde Kappel auf. Zudem lernten die Teilnehmer mit der Volksinitiative einen Grundpfeiler der direkten Demokratie kennen. Als konkretes Beispiel wurde ihnen die beiden Mitte Initiativen «Ja zu fairen Bundessteuern und fairen AHV-Renten auch für Ehepaare» vorgestellt und wer wollte, konnte erstmals eine Initiative unterzeichnen.
Nach dem theoretischen Teil nahm die Gruppe zusammen mit insgesamt 73 Stimmberechtigten in der Mehrzweckhalle Platz und erlebte, wie direkte Demokratie funktioniert. Insbesondere die rege Debatte zum Postulat der gemeinderätlichen Überprüfung eines überarbeiteten Verkehrskonzeptes zur Erschliessung des Überbauung am Stationenweg zeigte, wie man in der Wohngemeinde Einfluss nehmen und seiner Meinung zum Durchbruch verhelfen kann. Nach der Versammlung lud die Parteileitung die Jungbürger/in zu einem Schlummerbecher mit Hamburger ins Restaurant Linde ein, wo das Erlebte diskutiert werden konnte.
Zwar haben 24 der diesjährigen 28 Jungbürger/innen den Weg an die Gemeindeversammlung (noch) nicht gefunden, doch ist Die Mitte Kappel den vier flotten und aufgeweckten jungen Personen dankbar, dass sie jetzt schon ihr Interesse für Gemeindeangelegenheiten zeigen. Sie wecken Hoffnung für den benötigten Nachwuchs in den Kappeler Ortsparteien.
Bemerkenswert ist zudem, dass dieses Jahr auch ein Jungbürger und eine Jungbürgerin ihr Interesse an den Informationen und der Wahrnehmung ihrer erworbenen Bürgerrechte zeigten. Leider mussten sich die beiden wegen einer Terminkollision entschuldigen. Ihr Interesse war jedoch nicht bloss ein Lippenbekenntnis, haben sie doch den Parteipräsidenten gebeten, sie in ihrem Heim zu besuchen und die verpassten Informationen nachträglich zu übermitteln!
Beat Schmidlin
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