Michele Macagnino
Der Vorstand des FC Olten im grossen Interview
Die Faustballriege verbrachte ein sonniges Wochenende in Saas-Fee.
Bild: zvg
An einem frühlingshaften Freitag Anfang März bestiegen neun Freunde des Schneesports in Olten den Kleinbus in Richtung Wallis. Das 24. Skiweekend der Faustballriege des TV Olten stand bevor.
Olten/Saas-Fee Nach einer ruhigen Fahrt stiessen in Saas-Fee zwei weitere Teilnehmer dazu. Nach dem Bezug der Zimmer im Guesthouse des Hotels Ambiente konnte die Gruppe das erste Abendessen in der Pizzeria Boccalino geniessen. Den Abschluss des Reisetags bildete ein Besuch der Bar Old Cinema Pub.
Nach einer ruhigen – für einige auch kurzen – Nacht zeigte sich Saas-Fee von seiner schönsten Seite. Alle Teilnehmer trafen sich pünktlich um 7:30 Uhr zum Frühstück. Herrliches, sonniges Wetter erwartete uns. Den ganzen Tag über machten wir die Skipisten in Saas Fee unsicher. Bei der letzten Abfahrt kehrten einige Skifahrer traditionell in der „Gletschergrotte” zu einem guten Kaffee ein. Ein kleiner Teil genoss die Sonne in der Höhe auf einem Liegestuhl. Alle kamen an diesem Tag auf ihre Kosten. Am Abend waren alle pünktlich zum Abendessen im Hotel. Wir konnten uns von der guten Küche im Hotel Ambiente überzeugen. Nach dem Essen zog es einen Teil der Gruppe ins Dorf, um einen „Schlummertrunk” zu sich zu nehmen. Ein kleiner Teil der Gruppe ging früh schlafen, um am nächsten Tag ausgeruht zu sein.
Auch am zweiten Tag war das Wetter ähnlich schön wie am Vortag und es erwarteten uns erneut sonnige Hänge. Nach einer kurzen Fahrt mit einem Bügellift bestiegen die Teilnehmer an diesem Morgen die Kabinenbahn in Richtung Felskinn. Diese Gondelbahn ist aus dem Video zu „Last Christmas” von Wham bekannt. Dieses Lied läuft in der Weihnachtszeit rauf und runter im Radio. Über Felskinn und die Metro Alpin erreichten wir das Mittelallalin auf 3456 m ü. M. Die Metro Alpin ist eine vollständig unterirdisch verlaufende Standseilbahn oberhalb von Saas-Fee. Obwohl sie nicht der klassischen Definition einer U-Bahn im Sinne eines Massenverkehrsmittels in städtischem Gebiet entspricht, wird sie von den Tourismusverantwortlichen des Ferienorts als „höchstgelegene U-Bahn der Welt” bezeichnet. An diesem Morgen wurde insbesondere das „Sommerskigebiet” auf dem Feegletscher befahren. Wir erreichten den höchsten Punkt des Skigebiets auf 3573 m ü. M. Von diesem Punkt aus konnten neben dem Alphubel (4203 m ü. M.) und dem Täschhorn (4491 m ü. M.) auch der Dom (4546 m ü. M.) bestaunt werden, der höchstgelegene Gipfel, der vollständig in der Schweiz liegt. Bei der Talabfahrt kehrte die ganze Gruppe wieder in der „Gletschergrotte” ein. Es wurden kleinere und grössere Kaffees mit Schuss bestellt. Nach dem Duschen wurden wir vom „Papa des Hotelchefs” anlässlich seines Geburtstages zu einem Apéro eingeladen. Anschliessend unternahmen wir einen kleinen Spaziergang zum Restaurant „Vieux Chalet“. Einige schlugen ein Tempo an, dem nicht alle folgen konnten oder wollten. Wir wurden mit einem feinen Walliser Fondue verwöhnt. Zum Abschluss ging die Gruppe in den „High Life Après-Ski Club“. Es gab einige Runden „Suuri Zungen”.
Auch am letzten Tag hatte Petrus Erbarmen mit uns. Uns erwartete ein sonniger Tag. Patrick Frey hatte an diesem Tag ein besonderes Highlight für uns vorbereitet. Etwas abseits der Pisten führte er uns zu einer natürlichen Gletschergrotte. Durch einen kleinen Eingang konnten wir unter das ewige Eis kriechen. Durch eine große Öffnung an der Oberseite wurde das Eis wunderschön beleuchtet. Es wurden einige Fotos geschossen. Einen so eindrücklichen Ort sieht man schliesslich nicht alle Tage. Aufgrund der Gletscherbewegung ist es möglich, dass diese Attraktion im nächsten Jahr nicht mehr sichtbar und begehbar ist.
Nach einem weiteren grossartigen Skitag trat die Riege den Heimweg ins warme Mittelland an. Alle Teilnehmer freuen sich bereits jetzt auf das 25. Skiweekend im Jahr 2027 im Wallis.
Roman Bärfuss
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