Der Waschbär
Das niedliche Raubtier stellt die Jäger vor grosse Herausforderungen
Von links: Priska Näf ist neues Vorstandsmitglied. Der scheidende Präsident Daniel Gubler übergab das Zepter an Seline Spichiger.
Bild: zvg
Winznau Eine Ära ging an der 7. DV des Regionalvereins «Öisi Aare Niederamt» zu Ende. An der 7. DV des Regionalvereins «Öisi Aare Niederamt» nahmen die Anwesenden Kenntnis vom Rücktritt des langjährigen Vereinspräsidenten Daniel Gubler (Winznau). Die Delegierten wählten an seiner Stelle die bisherige operative Leiterin Priska Näf (Winznau) in den Vorstand. Designierte neue Präsidentin ist Seline Spichiger (Ober-gösgen).
Am Dienstag, 16. Juni, lud der «Regionalverein Öisi Aare Niederamt» zu seiner 7. Delegiertenversammlung ein. Gesamthaft 15 Personen – wovon neun Stimmberechtigte von insge-samt zwölf Mitgliedsgemeinden – versammelten sich im Chärnesaal in der Gemeindeverwaltung Winznau.
Bezogen auf den Jahresbericht des Vorstands, hob Präsident Daniel Gubler einige Punkte hervor: 2025 durfte mit der Stadt Olten ein neues Vollmitglied begrüsst werden. Die Stadt war zuvor seit Gründung des Vereins Gönnerin. «Den Entscheid der Stadt Olten dürfen wir als positives Zeichen werten», so Gubler. Zudem konnte letztes Jahr der Clean-Up-Anlass zum ersten Mal im Frühjahr durchgeführt werden. Das habe sich bewährt. Es konnte sehr viel Abfall gesammelt werden, und mit den Fahrten auf den Pontons des Pontonier-Sportvereins Olten konnte den Kindern und allen Teilnehmenden ein spannendes und aussergewöhnliches Angebot gemacht werden. Gleichzeitig habe man vornehmlich die Kinder und Jugendlichen für die Littering-Problematik sensibilisieren können. – Ebenfalls im letzten Jahr habe auch eine erste Grillstelle eingeweiht werden können; das entsprechende Projekt habe der Verein massgeblich mitunterstützt. «Die Grillstelle präsentiert sich sehr angepasst an die Lage und wird gerne benutzt», führte der scheidende Präsident aus. – Ferner sei zu erwähnen, dass sich das im letzten Jahr neu gewählte Vorstandsmitglied Lukas Metternich «sehr gut in den Vorstand eingelebt und eingebracht hat».
Ferner erwähnte Gubler die Weiterbildungsreise des Vorstandes zur Firma Batrec in Wimmis BE. Er lernte dabei wesentliches zu den Themen Batterie-Recycling, den Umgang mit gebrauchten Batterien, respektive deren Giftstoffen und Feuergefährlichkeit. «Wer diese Hintergrundinformationen kennt, wird nie mehr unachtsam Batterien entsorgen oder lagern.» Er empfehle den Bericht über diesen Besuch auf der vereinseigenen Homepage unbedingt zu lesen oder sich auch weiter darüber zu informieren (www.oisi-aare.ch). Das verringere die Gefahren von ausbrechendem Feuer, meinte Gubler. – Zudem hielt er Rückschau auf den «sehr gut besuchten» Behördenanlass in Erlinsbach AG, an dem der Einsatz und die Unterstützung der Werkhofmitarbeitenden gewürdigt und die Gemeindebehörden über die Tätigkeiten des Vereins informiert werden konnten. Dabei sei auch das bereits laufende Pilotprojekt «Ranger» sowie dessen Tätigkeiten und Ziele vorgestellt worden. Aufgrund der positiven Reaktionen habe der Vorstand beschlossen, das Projekt 2026 zu starten.
Der Jahresbericht wurde einstimmig gutgeheissen. Auf die DV hin hatte Daniel Gubler seinen Rücktritt als Präsident und aus dem Vorstand bekanntgegeben. Für ihn wurde die bisherige operative Leiterin Priska Näf (Winznau) in den Vorstand gewählt. Die Nachfolge Gublers als Präsidentin wird das bisherige Vorstandsmitglied Seline Spichiger (Obergösgen) antreten.
Die Vereinsrechnung 2025 schliesst mit einem Ertragsüberschuss von knapp CHF 3‘000 ab. Sie wurde von den Delegierten einstimmig gutgeheissen. Ebenfalls einstimmig genehmigt wurde das Budget 2027 mit einem Aufwand von CHF 29’200 und einem Ertrag von CHF 21'000. Der Aufwandüberschuss von CHF 8‘200 ist zur Hauptsache mit der Investition von CHF 10‘000 in das «Projekt Rangernetz» zu erklären. Zu diesem Vorhaben erklärte Gubler: «Ein wesentlicher Teil wird in der ersten Phase das Beobachten sein, um Schwerpunkte zu erkennen und in einem gemeinsamen Prozess, also Ranger und Regionalverein Öisi Aare Niederamt, das weitere Vorgehen festzulegen». Aktuell haben bereits sechs Rundgänge der Ranger stattgefunden. Der Vorstand sei überzeugt, dass der Verein mit der Unterstützung der Ranger wesentlich direkter und kompetenter die Naherholungssuchenden informieren und sensibilisieren könne. «Damit haben Projekte wie zum Beispiel die Wiederansiedlung des Flussuferläufers eine grössere Chance auf Erfolg. Diesen Vogel hat der Verein prominent auf den neuen Plakaten. Einzelne Tiere konnten im Perimeter schon gesichtet werden», so Gubler. Das Defizit im Budget sei im Übrigen aufgrund der guten Vermögenssituation problemlos, erklärte der scheidende Präsident. Die Mitgliederbeiträge präsentieren sich unverändert und wurden ebenso einstimmig genehmigt wie das Tätigkeitsprogramm 2027: Den Höhepunkt der zweiten Jahreshälfte bilde der Behördenanlass samt Werkhoftreffen in Olten.
pd
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