Sarina Moser
Die Trachtgruppe Dulliken konnte sie als neues Mitglied willkommen heissen
Der FTV Däniken machte auch auf der Vereinsreise ein gute Gattung.
Bild: zvg
Zum 40-Jahr-Jubiläum scheute der Frauenturnverein Däniken weder Kosten noch Mühen. Die ausserordentliche Vereinsreise führte in das entlegene Unterengadin. Kaum eine Turnerin hat gefehlt und so fanden sich 31 Frauen ein, welche sich per Zug und zu Fuss auf die Spuren der Heimat von «Schälleursli» begaben.
Däniken Der erste Tag führte die grosse Crew auf die Alp Motta Naluns oberhalb Schuls oder besser gesagt Scuol. Ein grosser Geburtstagsapéro erwartete die muntere Gästeschar. Obwohl die erste Wanderung nicht überaus lange war, waren die zu überwindenden Höhenmeter umso happiger, welche die Vereinsmitglieder den einen oder anderen Wadenmuskel spüren liessen. Genächtigt und überaus gediegen gespiesen wurde in Ardez, einem der vielen hübschen Unterengadinerdörfer.
Just auf die andere Talseite führte die samstägliche Wanderung in das entlegene Val S-Charl, welches im Winter teilweise gar nur mit Schlitten erschlossen ist. Wunderbare einzigartige Orchideen und Arvenwälder eröffneten sich den Wandernden. Stets standen für die grosse Gruppe zwei Wandervarianten zur Auswahl, um sich dann bei Speis und Trank wieder gemeinsam zu treffen.
Am dritten Tag schliesslich begab sich der Verein auf die Spuren von «Schälleursli», welcher der Sage nach seine geschichtliche Heimat im Dorf Guarda findet. Sicher ist, dass die Kindergeschichte dieses Jahr ihr 80-Jahre-Jubiläum feiert. Sie ist also doppelt so alt wie der Verein. Ein kleines Museum zeugt von der Zeit, als die Mobilität noch klein war und die Entbehrung der Bergbevölkerung umso grösser. Der Umstand, dass in den Engadiner Dörfern viele Wasserbrunnen vorhanden sind, machte die grosse Hitze ein wenig erträglicher.
Dankbar und durstig kamen alle Turnerinnen am Sonntagabend wieder wohlbehalten und einem Rucksack gefüllt mit Eindrücken zu Hause an, wo gerade die Wiederwahl des Gemeindepräsidenten zu beglückwünschen war.
Sandra Huber
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