Gaby Kristandl
Sie führte durch das Jahreskonzert der MG Lostorf
Es ist das Ende eines stadtinternen Sonderfalls: In den kommenden Wochen soll die Umstellung der über 200 kostenlosen öffentlichen Parkplätze bei den Sportanlagen im Oltner Kleinholz auf ein bewirtschaftetes Regime erfolgen.
Olten Die öffentlichen Gratisparkplätze bei den Sportanlagen im Oltner Kleinholz sind beliebt – auch bei den Anwohnenden im Quartier sowie bei den Firmen im anliegenden Bornfeld-Quartier. Doch dieses in Olten einmalige Privileg ist nur noch von kurzer Dauer; die Parkplätze werden demnächst gebührenpflichtig bewirtschaftet. «Ziel ist es, dass das Projekt (neue Tarifierung, neue Parkuhren, umgestrichene Parkplätze, neue Signalisation) bis spätestens Ende Jahr abgeschlossen werden kann», teilt die Stadtkanzlei auf Anfrage mit. Ein entsprechender Nachtragskredit zur Umsetzung in der Höhe von 69'700 Franken wurde kürzlich vom Stadtrat genehmigt. Bei den Parkplätzen bei der Stadthalle und beim Eisstadion fallen künftig jeweils von Montag bis Freitag von 8 bis 19 Uhr sowie samstags von 8 bis 17 Uhr Gebühren an. Eine Stunde parkieren kostet 1 Franken, ab vier Stunden sind es 2 Franken pro Stunde. Die maximale Parkdauer beträgt 10 Stunden. Ausserhalb der erwähnten Zeiten werden die Parkplätze nicht bewirtschaftet. Als Grundlage für diese Umstellung dient die jüngst revidierte Gebührenordnung der Einwohnergemeinde Olten bzw. die darauf fussende Gebührenverordnung inklusive Tarifzonenplan.
Für die neu bewirtschafteten Parkflächen haben Unternehmen, die sich in der Nähe der Parkplätze befinden, zudem die Möglichkeit, eine Industrieparkkarte für 240 Franken pro Jahr zu beziehen. Um Missbrauch zu verhindern und Kontrollen der Polizei mittels Kontroll-App zu ermöglichen, werden die Karten jeweils auf ein Kontrollschild eingelöst.
Die Parkplätze südöstlich des Fussballstadions werden überdies in eine Blaue Zone umgewandelt. Anwohnende werden hier also nach wie vor Langzeit-Parkplätze vorfinden – einfach nicht länger gratis, sondern wie sonst in der Stadt üblich für 240 Franken pro Jahr.
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