Andreas Schindelholz
Er ist als Armeeseelsorger im Einsatz
Die Vereinsreise des FTV Däniken führte nach Elm.
Bild: zvg
Däniken Kaum zu glauben, dass sich fast alle Turnerinnen vom Frauenturnverein Däniken zur diesjährigen Vereinsreise nach Elm angemeldet haben. Dreissig an der Zahl reisten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fast ans Ende der Welt – oder eben zuhinterst ins Sernftal, nach Elm. Nicht gekannte Schweizergeschichte eröffnete sich allen. Der tragische Bergsturz im Jahre 1881, welcher ganze Familien aussterben liess oder der Abbau von Schiefer, welcher damals auch mit harter Kinderarbeit verrichtet wurde. Die eine oder andere Turnerin konnte noch von den eigenen schulischen Erfahrungen mit Schiefertafeln berichten. Es wurde daran erinnert, dass auch die Schweiz vor nicht allzu langer Zeit ein Armenhaus war.
Der Turnverein schrieb sich auf die Fahne, körperlich aktiv zu sein. Und so ging es am Sonntag in zwei Gruppen auf eine wunderbare Wanderung hoch oberhalb Elm, wo das Martinsloch alle wie ein blaues Auge stets im Blick hatte. Beim gemeinsamen Mittagessen erläuterte der «Chef» spontan die politischen Prozesse und Schwierigkeiten bei Bauvorhaben und die wohl immer noch etwas bestehenden Eigenheiten der Bevölkerung in diesem Tal. Wen wundert dies, wenn man bedenkt, dass diese Bergbevölkerung früher geografisch und sozial sehr auf sich selbst gestellt war.
Der Hitze zum Trotz suchten einige schliesslich den mit kleinen Getränkeflaschen gefüllten, etwas abseits gelegenen Brunnen, der mit Elmer Citro bestückt war.
Mit leerem Rucksack, aber vielen neuen Erlebnissen und müden Beinen, kehrten schliesslich alle wohlbehalten wieder zurück nach Däniken.
Eine wiederum sehr schöne Reise neigte sich dem Ende zu.
Sandra Huber
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