Laurent Karrer
Wangen bei Olten feiert den 800. Geburtstag
Am 22. August lud die Römisch-katholische Kirchgemeinde Wangen bei Olten zur Eröffnung des rundum erneuerten Ey-Parks mitten im Dorf. Entstanden ist ein grünes Bijou, das alle Generationen zum Verweilen einlädt.
Wangen bei Olten Rund 300 Interessierte fanden sich im neuen Herzstück der Gemeinde, dem erneuerten Ey-Park, ein, um dessen Einweihung beizuwohnen. Der Park, im Besitz der Röm.-kath. Kirchgemeinde Wangen bei Olten, ist direkt neben dem Alterszentrum Marienheim gelegen. «Es ist eine grüne Oase von unschätzbarem Wert mitten im Dorf», erklärte Anton Fleischli, Mitglied der für die Parkerneuerung ins Leben gerufenen Projektgruppe. «Hier kann sich die Bevölkerung zu einem Schwatz, zum Verweilen oder Spielen treffen.» In der Tat: Viele Sitz- und Spielgelegenheiten sowie viel Natur sorgen dafür, dass alle Generationen einen Grund finden, sich im Park aufzuhalten. Selbst Kugeln für eine Partie Pétanque stehen bereit.
«Als wir den alten Ey-Park erstmals vor uns sahen, sahen wir nicht etwas Heruntergekommenes, Marodes, sondern das grosse Potenzial und die lange Geschichte des Ortes», führte Jonas Stotzer vom Landschaftsarchitekturbüro «david & vonarx» aus, das mit der Planung beauftragt wurde. Geschaffen wurde ein Park, der von jedem Punkt aus überschaubar ist, mit geschwungenen Wegformen, einer Wiese im Zentrum, umgeben von altehrwürdigen sowie neu gepflanzten Bäumen. In einem ganz neuen Licht erstrahlt zudem der restaurierte Brunnen. Dieser kam vorher unscheinbar daher und stellt nun das Zentrum der Begegnung dar.
«Anteil nehmen heisst Begegnungen möglich machen», meinte im Anschluss Theologe Alfred Höfler. Daher solle der Park zu einem Erzählort werden. In der Folge segnete er die anwesenden Besucherinnen und Besucher, denn: «Was wäre der Park ohne die Leute? Eine arme Geschichte.» Vom Weihwasser werde man zwar ein bisschen nass, das Wasser trockne jedoch wieder, während der Segen bleibe, schmunzelte Höfler.
Abschliessend dankte Kirchgemeinderatspräsidentin Michaela Moser allen, die zur Erneuerung des Ey-Parks beigetragen hatten. Ein spezieller Dank ging an die Chlausenzunft Wangen und den Max-Müller-Fonds, dank welchen der neue Spielplatz realisiert werden konnte.
David Annaheim
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