Marco Lorenz
Dullikens Gemeindepräsident blickt zurück auf seine ersten Monate im Amt
Samichlaus und Schmutzli vor dem Waldhüsli.
Bild: zvg
Wangen bei Olten Die Chlausenzunft Wangen bei Olteneröffnete die Chlausenzeit bereits am 29. November mit dem Besuch des Eislaufclub Olten. Trotz herausforderndem Untergrund konnten der Samichlaus und sein Schmutzli die eisige Aufgabe bewältigen. Am selben Abend durften die beiden zudem das Adventsdorf in Wangen bei Olten besuchen und die Kinderherzen erfreuen. Am darauffolgenden Sonntag ging das Programm mit einem besonderen Waldbesuch weiter – der beliebte Event «Chlausenbesuch im Waldhüsli» fand statt. Schon zu Beginn warteten zahlreiche Familien gespannt auf die Ankunft des Samichlaus und seines Schmutzli, die aus dem Wald zum «Chlausenhüsli» kamen. Für die nächsten zwei Stunden strömten die Besucher, und der Samichlaus genoss es, zahlreiche Verse und Lieder von den Kindern zu hören.
In der Woche vor dem Samichlaustag drehte sich alles um die Säcklifertigung. Insgesamt wurden rund 250 grosse und 100 kleine Säckli mit Nüssen, Biberli und Süssigkeiten gefüllt. Diese Aktion verlief wie am Fliessband: Jeder Helfer übernahm die Verantwortung für ein Produkt, und die Säckli wurden von Posten zu Posten weitergereicht, bis sie schliesslich schön aufgereiht auf den Tischen standen. Die frischen Früchte, Mandarinli, Äpfel und der Grittibänze wurden erst am Nutzungstag in die Säckli gefüllt.
Am 5. und 6. Dezember fanden die traditionellen Samichlausbesuche in Kindergärten, Schulen und Altersheimen statt. Auch im Haus der Museen in Olten besuchte ein Samichlauspaar die Gäste. An beiden Abenden durften der Samichlaus und Schmutzli rund 60 Familien mit etwa 160 Kindern besuchen. Traditionell wurde der Chlausenabend mit einer köstlichen Erbsensuppe mit Gnagi beendet, die vom Feuerwehrverein St. Florian in Wangen zubereitet wurde.
Der Sonntag, 7. Dezember, war dem Seniorennachmittag in der Turn- und Festhalle Alp gewidmet. Die Seniorenbühne Zürich präsentierte ihr Stück «Gfiiret wird im Säli», welches dem Wangner Publikum grosse Freude bereitete. Anschliessend servierten die Zünftler ein feines Bänzezvieri. Kurz vor 16 Uhr traten der Samichlaus und der Schmutzli in die Halle ein. Sie erzählten eine Geschichte mit Lücken, in die die zuvor von den Seniorinnen und Senioren aufgeschriebenen Adjektive eingebaut wurden – ein Garant für viele Lacher.
Mit diesem Besuch endete die Chlausenzeit. Die intensive Woche wurde von den Zünftlern und dank externer Helfer mit Bravour gemeistert. Die Chlausenzunft bedankt sich herzlich bei allen Familien und Institutionen, die besucht werden durften, sowie bei allen Unterstützern und Helfern. Leere Chlausensäckli werden gerne zurückgenommen; diese können im Briefkasten an der Neuen Allmendstrasse 1 deponiert werden.
pd
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