Michele Macagnino
Der Vorstand des FC Olten im grossen Interview
Das OK des Wandelbar-Festivals (hinten. v.l .): Tabea Glinz, Rosalie Jäggi, Edwina Gehbauer, Stefan von Burg, Nadine Schärer und Finja Basan. Vorne v. l.: Raphael Müller, Nadja Jacomet, Sarah Füeg und Shpresa Shoshaj.
Bild: Talitha Violetta
Das Wandelbar Festival lädt am 25. April erneut zu einer musikalischen Entdeckungsreise ein – mit neuen Locations und einer Marching Band.
Olten Das 2019 erstmals in Olten durchgeführte Wandelbar Festival geht am 25. April in die nächste Runde. Die Idee war und ist bis heute dieselbe: Ein Abend voller Konzerte soll Oltnerinnen und Oltner genauso wie Auswärtige an einem Tag durch die zahlreichen Locations der Dreitannenstadt locken. Und auch 2026 verspricht das Line-Up mit Solos, Quintetten oder auch Sextetten eine spannende Abwechslung.
Von acht Konzerten finden 2026 bei gutem Wetter drei Konzerte unter freiem Himmel statt und für den Location-Wechsel bleiben auch dieses Jahr zwischen den 45-minütigen Konzerten 15 Minuten Zeit. Neu ist, dass dieser Weg von A nach B ebenfalls von einer Band begleitet wird. Das «Molotow Brass Orkestar» begleitet den Location-Wechsel mit Balkan-Grooves, eingängigen Melodien und virtuosem Spiel. Die Band wird neben dem Einsatz zwischen den Konzerten ausserdem selbst um 20 Uhr im Magazin auf der Bühne stehen.
Vor diesem Auftritt im Magazin darf sich die Stadt aber auch auf drei Aussenkonzerte freuen. Vor dem Café Grogg startet das Wandelbar Festival mit Iandara, die durch «The Voice of Switzerland» bekannt wurde. Vom Oberen Graben geht es zur ersten neuen Wandelbar-Location, der Suteria. Auch hier wandeln die Besuchenden zu einem Aussenkonzert und geniessen den Abend mit einem jazzigen Quintett um die Flötistin, Saxofonistin und Komponistin Sara El Hachimi. Von der Altstadt geht es in Richtung Kirchgasse zu Anna Rossinelli, die vor dem Gryffe auf der Bühne stehen wird. Anna Rossinelli gehört seit 15 Jahren zu den unverkennbaren Stimmen der Schweizer Musikszene.
Ein mal nostalgisches, mal modernes Indie-Rock-Erlebnis wird es dann mit den Shenanygans in der Garage 8 in der Rötzmatt geben. Die Band bietet eine Mischung aus lyrischer Tiefe und musikalischem Flow und lässt sich dabei von Gesangsharmonien und dem Garage Rock der 60er und 70er Jahre sowie dem Britpop und New Wave der 80er und 90er Jahre inspirieren.
Erstmals finden zwei Auftritte gleichzeitig statt. Während in der Vario Bar die Berner DJ YAL3KA mit Dark Disco und Melodic Techno für Stimmung sorgt, wird auch an anderer Stelle mit Musik vom DJ-Pult gefeiert. Mit DJ Timo Tetriz steht im Noon an der Kirchgasse wiederum der Meister der Alpentechno-Remixes am DJ-Pult. Er hat die Schweizer Partyszene mit seinem einzigartigen Hit «Geili Beats & Aromat» erobert.
Das letzte Konzert findet dieses Jahr in der Schlosserei by Aaria statt, in der es dann direkt zur Afterparty übergehen wird. Vorher heizt aber noch die queer-feministische Künstlerin LUM ein, die sich musikalisch zwischen Rap, modernem Pop und Reggaeton bewegt.
Für den Wechsel zum letzten Act sind auch diesmal wieder 45 Minuten statt wie zwischen den anderen Locations 15 Minuten eingeplant, da der Wechsel zum letzten Act erfahrungsgemäss für alle etwas länger dauert; mitunter muss die Jacke abgegeben werden, um direkt zur Afterparty übergehen zu können.
Dem bewährten Kollektenkonzept bleibt das zehnköpfige OK weiterhin treu: Der Eintritt ist wieder über einen Kollektenbeitrag möglich, über den sich das Festival nebst Unterstützung durch den Kanton, die Stadt, Stiftungen und Sponsoring-Beiträgen finanziert. Wer möchte, kann das Festival aber auch schon jetzt durch einen Beitrag über Eventfrog unterstützen.
Und noch immer gilt: Wer am 25. April keine Zeit findet, persönlich in der Dreitannenstadt mitzuwandeln, kann dank der Zusammenarbeit mit «Kanal K» und dem Wandelbar-Technikpartner «Event-One» per Live-Übertragung bei den Konzerten digital dabei sein.
Alle Infos zum Wandelbar Festival: www.wandelbarfestival.ch
pd/red
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