Gaby Kristandl
Sie führte durch das Jahreskonzert der MG Lostorf
Rund 20 Interessierte fanden den Weg in den Oltner Parlamentssaal.
Bild: zvg
Olten Die Veranstaltung der SP der Amtei Olten-Gösgen zum Thema «Prävention von Radikalisierung und Extremismus in Schule und Beruf» stiess auf reges Interesse. Rund 20 Personen nahmen am Anlass im Stadthaus Olten teil, Kantonsrät/innen, Vertreter/innen der Jungpartei und weitere interessierte Mitglieder.
Als Referent informierte Pascal Gasser, Leiter der Fachstelle Brückenbauer und Radikalisierung der Kantonspolizei Solothurn, über Schutz- und Risikofaktoren im Zusammenhang mit Radikalisierung und Extremismus sowie über den Einfluss sozialer Medien auf junge Menschen. Anhand konkreter Beispiele zeigte er auf, wie Radikalisierung entstehen kann und wie wichtig frühzeitiges Erkennen und Ansprechen ist. Gasser betont: «Die Risikogruppe Nummer eins sind die 11- bis 17-Jährigen.»
In der anschliessenden Diskussion konnten die Teilnehmenden Fragen stellen und eigene Beobachtungen einbringen. Gasser empfiehlt, auffälliges Verhalten direkt anzusprechen, im Gespräch zu bleiben und bei Bedarf seine Fachstelle beizuziehen.
Die SP Olten-Gösgen zieht eine positive Bilanz. Der Abend habe gezeigt, dass Prävention vor allem durch Dialog, Aufklärung und eine offene Gesellschaft wirksam wird.
pd
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