Bruno Rölli
Er konnte seinen Gravurladen in neue Hände übergeben
Die Parteileitung von links: H. Ledergerber, G. Ineichen, C. Schmidlin, E. Bläsi, S. Enderlin, R. Schmidlin, M. Di Franco, P. Nellen, Z. Dzombic (Revisorin), P. Jundt, B. Schmidlin (Revisor).
Bild: Beat Schmidlin
Im Rahmen der Versammlung informierten sich die Anwesenden zum «Bürgerwindpark» und erweiterten ihre Parteileitung.
Kappel Die Generalversammlung begann mit dem Referat «Bürgerwindpark Born» zu einem Thema, das in Kappel nicht unumstritten ist. Da es die Dorfpolitik noch intensiv beschäftigen wird, war für die Parteileitung wichtig, schon zu Beginn der bevorstehenden Debatten vom Fachmann zu hören, was die Fakten sind. Herr Markus Grunder von der Windenergie Schweiz AG zeigte den 30 Teilnehmern unter anderem auf, was ein Windpark baulich bedeutet, wie die Dimensionen sind, welche Voraussetzungen ein Standort erfüllen muss und wie die Bevölkerung einbezogen wird. Es war auch zu erfahren, wie Bürger- und Einwohnergemeinde sowie die Einwohner in Kappel die einmalige Möglichkeit haben, sich an einem grossen Infrastrukturprojekt zu beteiligen und den Grossteil der Wertschöpfung im Ort halten können. Auch der Rückbau am Ende des Lebenszyklus und dessen finanzielle Garantie waren Thema. Der Referent beantwortete diverse Fragen.
Nach dem Nachtessen wurden die statutarisch vorgeschriebenen Themen angegangen. Für Parteipräsident Beat Schmidlin gab es schon im Jahresrückblick viel zu berichten; 2025 war für die Mitte Kappel ein intensives Parteijahr. Sowohl kantonale wie kommunale Wahlen standen an. Die Räte und Kommissionen in Kappel mussten neu bestellt werden. Die Suche nach geeigneten Kandidierenden beschäftigte die Parteileitung. Die Mitte lieferte einen engagierten Wahlkampf mit einer starken Werbepräsenz. Der Einsatz hat sich gelohnt. Die Kandidierenden Eveline Bläsi, Rainer Schmidlin, Stefan Enderlin und Michael von Rohr erzielten hervorragende Wahlresultate.
Mit Nationalrat Stefan Müller-Altermatt stellte Die Mitte letztes Jahr den Festredner für die Bundesfeier in Kappel. Der öffentliche Herbstanlass im November mit dem Thema «Vielseitiger Metallbau im Gäu» bei der Nick AG in Gunzgen zog viele Interessierte an. Am Jungbürgeranlass «Erste Gemeindeversammlung» im Dezember nahmen neun junge Personen sowie drei Neubüger/innen teil. Die Jahresrechnung 2025 wurde von der Kassiererin Petra Nellen ausführlich vorgestellt. Grosse Ausgaben verursachten die Wahlen mit entsprechender Werbung und Inseraten. Folglich musste eine Vermögensminderung verzeichnet werden.
Bei den Wahlen in die Parteileitung stellten sich mit Patrick Jundt und Cédric Schmidlin zwei neue, vielversprechende Kräfte zur Wahl. Nicht mehr dabei ist einzig Beat Schmidlin, der nach 16 Jahren im Amt des Präsidenten seinen bereits vor vier Jahren angedeuteten Rücktritt vollzog. Schmidlin bedauerte sehr, dass ihm nicht gelungen war, einen unmittelbaren Nachfolger zu präsentieren. Vorübergehend wird die Parteileitung kooperativ geführt. Das letzte Traktandum «Verdankungen» war den verdienten Behördenmitgliedern gewidmet, die ihre Ämter aufgaben. Deren Leistungen wurden verdankt und den persönlich anwesenden Geehrten wurde für ihren selbstlosen Einsatz ein Gutschein überreicht. Zum Schluss zog der scheidende Präsident eine persönliche Bilanz über die 16 Amtsjahre und dankte allen, die ihn so gut unterstützt hatten.
pd
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