Beat Loosli
Emotionaler Abschied des FUKO-Präsidenten
Seit 75 Jahren wird in der reformierten Johanneskirche in Trimbach gefeiert, gegessen, gebetet, gesungen, gebastelt, gestrickt, gejasst und diskutiert.
Bild: zvg
Die reformierte Johanneskirche in Trimbach wird 75-jährig. Mit einem einwöchigen Festprogramm begeht der Kirchenkreis Mitte Juni das Jubiläum. Jung und Alt sind eingeladen mitzufeiern.
Trimbach Die Reformierten Trimbachs gehörten von Beginn an zur Evangelisch-Reformierten Kirchgemeinde Olten. Deren Gründung 1859 geht auf den Bahnpionier Niklaus Riggenbach zurück. 1910 formierte sich in Trimbach der reformierte Frauenverein, drei Jahre später der Gemeindeverein und der Kirchenchor. Dadurch wuchs der Wunsch nach einer eigenen Kirche im Dorf. An den Anlässen der drei Vereine wurde jahrelang Geld für einen Kirchenbaufonds gesammelt. Dank dem Enthusiasmus der Beteiligten und von Guetzlifabrikant Fritz Wernli sen., der das Projekt massgeblich förderte, erhielten die Reformierten Trimbachs 1951 ihre eigene Kirche.
Am 18. August 1951 feierte das ganze Dorf den Aufzug der vier Glocken mit den Namen Glaube, Liebe, Hoffnung und Friede. Am 21. Oktober war es dann so weit: die Johanneskirche wurde feierlich eingeweiht. Seither ist sie Treffpunkt für Jung und Alt – auch für ökumenische Anlässe. So nehmen monatlich etwa 140 Personen am Mittagstisch «Ässe mitenand» teil. In der Johanneskirche wird seit 75 Jahren gefeiert, gegessen, gebetet, gesungen, gebastelt, gestrickt, gejasst und diskutiert – über Lebens- und Glaubensfragen, über Gott und die Welt.
Der Kirchenkreis Trimbach begeht das 75-Jahr-Jubläum der Kirche mit einem einwöchigen abwechslungsreichen Programm. Es enthält für alle Bevölkerungsgruppen etwas und reicht vom Chilefescht über eine Pantomimenpredigt bis zu einem Senioren- und einem Kindernachmittag.
pd
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