Michele Macagnino
Der Vorstand des FC Olten im grossen Interview
Lessings "Nathan der Weise" verbindet eine historische Handlung mit zeitlosen Fragen.
Bild: Tanja Dorendorf; T + T Fotografie
Am 25. März 2026 bringt das Stadttheater mit Gotthold Ephraim Lessings «Nathan der Weise» einen der bedeutendsten Klassiker der Aufklärung auf die Bühne. Das Schauspiel im Theatersaal erzählt von Menschlichkeit, religiöser Toleranz und der Suche nach Wahrheit – Themen, die gerade heute nichts an ihrer Aktualität verloren haben.
Olten Jerusalem zur Zeit der Kreuzzüge: Der jüdische Kaufmann Nathan erfährt, dass seine Pflegetochter Recha von einem jungen christlichen Tempelherrn aus einem brennenden Haus gerettet wurde. Der Ritter wiederum verdankt sein Leben dem muslimischen Herrscher Sultan Saladin, der ihn begnadigt hat, weil er seinem verstorbenen Bruder ähnelt.
Als Saladin in finanzielle Schwierigkeiten gerät, lässt er Nathan zu sich rufen – mit einer scheinbar einfachen, doch brisanten Frage: Welche Religion ist die wahre? Nathans berühmte Antwort, die Ringparabel, wird zu einem eindringlichen Plädoyer für Vernunft, Toleranz und ein menschliches Miteinander über religiöse Grenzen hinweg.
Lessings dramatisches Gedicht von 1779 verbindet historische Handlung mit zeitlosen Fragen. Gerade in einer Gegenwart, die von religiösen und kulturellen Spannungen geprägt ist, entfaltet «Nathan der Weise» seine besondere Aktualität.
Wann: 25. März 2026, 19:30 Uhr (Werkeinführung 19:00 Uhr im Konzertsaal)
Was: Nathan der Weise von Gotthold Ephraim Lessing
Wo: Stadttheater Olten
Vorverkauf: www.stadttheater-olten.ch
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