Jasmine Klasen
Im Haus der Museen in Olten steht neu der Kiesel im Rampenlicht
Aaraus Stadpräsident Hanspeter Hilfiker übergibt das AareLand-Zepter turnusgemäs an Oltens Stadtpräsident Thomas Marbet.
Bild: David Annaheim
Der Oltner Stadtpräsident Thomas Marbet steht neu an der Spitze des Vereins AareLand, der die Zusammenarbeit der Regionen Aarau, Zofingen und Olten fördert. An der Mitgliederversammlung vom 22. April wurde er turnusgemäss zum Präsidenten gewählt und übernimmt damit das Amt von Hanspeter Hilfiker aus Aarau.
Region Als Präsident des Vereins AareLand möchte Thomas Marbet die drei Regionen Aarau, Olten und Zofingen Schritt für Schritt noch näher zusammenbringen: «Wenn jeder alles allein macht, wird es teuer. Städte und Gemeinden müssen ihre Infrastrukturen und Verwaltungen besser nutzen, dann sinken die Kosten für alle.» Für den neuen AareLand-Präsidenten ist der Verein das zentrale Bindeglied der Mittellandregionen Aarau, Olten und Zofingen. «Die nachhaltige Entwicklung dieses Raums ist mir sehr wichtig. Ich freue mich darauf, gemeinsame Interessen zu suchen und dann Lösungen zu erarbeiten.»
Als wichtige Themen nennt der neue AareLand-Präsident insbesondere die Mobilität und die räumliche Entwicklung. Die zunehmende Verflechtung der Agglomerationen stelle die Planung vor neue Herausforderungen, da Gemeinde- und Kantonsgrenzen oft hinderlich seien. Gleichzeitig sieht er grosses Potenzial: Die Region verfüge über attraktiven und vergleichsweise bezahlbaren Wohnraum mit hoher Lebensqualität – ein Standortvorteil, der künftig noch stärker kommuniziert werden müsse.
Unmittelbar nach der Mitgliederversammlung des AareLand-Vereins wurde im Parlamentssaal des Oltner Stadthaus zur «AareLandsGemeinde» geladen. An dieser wurden den neu gewählten und bisherigen Mitgliedern der Gemeinderäte im AareLand der Verein sowie das Agglomerationsprogramm AareLand vorgestellt. Letzteres dient dazu, Verkehrs-, Siedlungs- und Landschaftsentwicklung über Gemeinde- und Kantonsgrenzen hinweg aufeinander abzustimmen. Gemeinden, Kantone und Regionalverbände erarbeiten gemeinsam Projekte, die eine nachhaltige Entwicklung der gesamten Region ermöglichen.
Der Bund beteiligt sich finanziell an Massnahmen des Agglomerationsprogrammes. Diese müssen Teil eines koordinierten Gesamtprogramms sein und klare Wirkungen auf Verkehr und Raumplanung erzielen. Zu den grösseren aktuellen Projekten, die im Agglomerationsprogramm vorgesehen sind, zählen beispielsweise die Verkehrsinfrastruktur-Entwicklung Raum Suhr (VERAS) und das Projekt Neuer Bahnhofplatz Olten (NBO). Beim Projekt VERAS ist vorgesehen, dass sich der Bund mit rund 20,5 Prozent an den Gesamtkosten von ca. CHF 384 Mio. beteiligt, beim NBO (Gesamtkosten ca. CHF 157 Mio.) wiederum mit rund 16,5 Prozent. ⋌
da/pd
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