Michele Macagnino
Der Vorstand des FC Olten im grossen Interview
Gunzgen Der Jodlerklub Gunzgen-Olten (JKGO) feierte einen abwechslungsreichen Heimatabend in der quasi vollbesetzten Rüeblihalle in Gunzgen. Die meisten Besuchenden trafen kurz nach 18 Uhr ein, um den Buurehamme und die selbstgemachten Salate zu geniessen.
Um 19.30 Uhr eröffnete die Kapelle Ländlerfründe Walopsee aus dem Simmental den Abend mit fetziger Ländlermusik. Präsident René Beck begrüsste die Besucher/innen und erwähnte auch den Auftritt vom Projektchor, der sich seit August 2025 alle zwei Wochen zur Probe trifft und für die 800 Jahr-Feier von Gunzgen zusammengestellt wurde. Zudem haben sich neun Mitglieder für das eidgenössische Jodlerfest in Basel angemeldet. René Beck übergab dann das Mikrofon der Moderatorin Rebecca Studinger, die als Tochter der Jodlerin Annemarie mit der Jodlerei verbunden ist. Sie führte gekonnt durch den Abend.
Den jodlerischen Teil eröffneten die Mitglieder vom JKGO mit «Däheim» und gaben dann «Am schöne Morge» zum Besten. Dann war die Reihe am Projektchor: Es erklang «E cooli Sach» von Daniel Wermuth. Als Abwechslung spielte das Trio Walopsee erneut auf und danach sang der JKGO zwei Jodellieder. Die Anwesenden waren so begeistert, dass sie eine Zugabe forderten. So erging es auch dem Projektchor, als er das Lied «Wei no chli bliibä» sang.
Martin Riggenbach – der begeisternde Dirigent – erzählte, dass es eine Umstellung sei, mit weit über 30 Jodler/innen einen Chor zu leiten. Er mahnt immer wieder, das Taktgefühl nicht zu lockern und die Lieder a cappella zu hören.
Die Pause benutzten die Anwesenden für ein hausgemachtes Dessert und dafür, etwas in das «Tombola-Körbli» zu stecken und einen der tollen Preise zu ergattern.
Nach der Pause spielte die Theatergruppe mit «En mega Hit» auf, in welchem Myrta Abächerli ihrem Mann Rolf mit einem romantischen Abendessen überraschen will. Rolf hat aber kein Musikgehör für Romantik; er will seinen Fernsehabend, seinen Frieden und seine Ruhe und so ging es «drunter und drüber». Die Verwechslungen nahmen ihren Höhepunkt, als Tante Lotti auch noch wie ein Wirbelwind durchs Haus fegte und allen erzählt, sie hätte einen Freund.
Vizepräsident Markus Hügli dankte allen Anwesenden für den Besuch des Heimatabends und erwähnte auch die zahlreichen Tombola-Spenden und Inserenten – ohne sie wäre so ein Unterhaltungsabend gar nicht möglich. Er erwähnte auch die tolle Blumendekoration, welche Mitjodlerin Therese Haller – das sogenannte «Blüemli» – gestaltete.
So ging ein toller, wunderschöner Heimatabend zur Neige, Tanzbegeisterte schwangen ihr Tanzbein und andere sorgten für interessante Gespräche.
Weitere Details zum Jodlerklub finden Sie auf der Vereinswebsite www.jodlerklub-gunzgen-olten.ch.
Roland Rötheli
Lade Fotos..