Cornelia Mackuth-Wicki
Eine Themenwoche macht Palliative Care sichtbarer
Der Oensinger Zibelimäret hat erstmals ein Maskottchen: Das "Oenzibeli".
Bild: zvg
Für den diesjährigen Oensinger Zibelimäret vom 23. bis 25. Oktober hat sich das OK neu zusammengesetzt. Frisch am Start ist auch das Maskottchen «Oenzibeli». Die NOZ hat ihm auf den Zahn gefühlt.
Oenzibeli, du hast heuer als Maskottchen «Oenzibeli» deinen ersten Auftritt. Was für Reaktionen hast du bis anhin erhalten?
Ich muss sagen: Ich bin ziemlich gut aufgenommen worden! Für mich ist es natürlich etwas Besonderes, dieses Jahr zum ersten Mal dabei zu sein. Ich möchte den Zibelimäret vor allem für die jüngeren Besucherinnen und Besucher noch erlebbarer machen, aber natürlich auch den Erwachsenen ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Und ich glaube, ein bisschen frech darf ein Maskottchen auch sein. Schliesslich bin ich ein Oenzibeli, da gehört eine gewisse Würze einfach dazu!
Das OK des Zibelimärets wurde auf dieses Jahr hin neu aufgestellt. Was hat zur Neubesetzung geführt und wie schwierig war es, motivierte Leute zu finden?
Einige langjährige OK-Mitglieder haben nach vielen Jahren verdient ihren Platz an die nächste Generation weitergegeben. Glücklicherweise konnten jüngere, motivierte Leute nachrücken und frischen Wind ins OK
bringen. So bleibt die Erfahrung der bisherigen Generation erhalten und wird gleichzeitig mit neuen Ideen ergänzt. Das finde ich eine tolle Kombination!
Der Zibelimäret soll weiterhin das bleiben, was ihn ausmacht, gleichzeitig aber auch neue Ideen und frischen Wind bekommen. Dafür braucht es Menschen, die anpacken, Verantwortung übernehmen und Freude daran haben, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen.
Ich habe jedenfalls schnell gemerkt: Die neuen OK-Mitglieder bringen viel Motivation und ganz unterschiedliche Ideen mit. Und wenn es einmal etwas hektisch wird, bin ich ja da und kann ein bisschen für gute Stimmung sorgen.
Eine der grossen Herausforderungen des Zibelimärets war es in den letzten Jahren stets, seinem Namen gerecht zu werden. Was dürfen die Besucherinnen und Besucher in Sachen Zwiebel am Zibelimäret erwarten?
Die Zwiebel gehört zum Zibelimäret und soll auch weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Die altbewährten Zwiebelstände bleiben selbstverständlich bestehen. Gleichzeitig möchten wir das Thema Zwiebel mit etwas mehr Charme und verschiedenen kleinen Ideen aufgreifen. Auch ich als Oenzibeli soll dabei symbolisch ein Teil davon sein.
Der Zibelimäret wird sich dadurch nicht grundlegend verändern. Vielmehr möchten wir mit kleinen Details rund um die Zwiebel dem Namen des Marktes noch etwas mehr gerecht werden. Wenn man durch den Märet schlendert, soll man hier und da etwas erspähen, das einen an die Zwiebel und ihre Bedeutung für den Zibelimäret erinnert. Ich freue mich jedenfalls darauf, gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern diese kleinen Details zu entdecken.
Am Sonntag findet erstmals ein Handwerksmarkt statt. Was wird angeboten und was erhofft sich das OK davon?
Darauf freue ich mich besonders! Am Sonntag bekommt der Zibelimäret mit dem neuen Handwerksmarkt eine zusätzliche Facette. Dort steht das handgemachte und kreative Schaffen im Mittelpunkt. Besucherinnen und Besucher können verschiedene handgefertigte Produkte, kreative Arbeiten und regionale Angebote entdecken. Es geht also nicht nur darum, etwas zu kaufen, sondern auch darum zu sehen, was Menschen mit viel Können, Zeit und Herzblut herstellen.
Ich hoffe natürlich, dass der Handwerksmarkt gut ankommt und sich vielleicht sogar zu einer neuen Tradition des Zibelimärets entwickelt. Ich werde auf jeden Fall einmal vorbeischauen.
Ansonsten bietet der Zibelimäret den gewohnten Ausstellermix?
Natürlich! Ich würde ja sonst fast meine eigenen Freunde nicht mehr wiedererkennen. Die Vereine, Marktfahrenden, das Gewerbe und die verschiedenen Aussteller gehören zum Zibelimäret und sorgen für die bunte Mischung, die unseren Anlass ausmacht. Dazu kommen der Lunapark, die verschiedenen Verpflegungsstände und natürlich viele Begegnungen. Genau diese Mischung gefällt mir: Man kann einkaufen, etwas Feines essen, Bekannte treffen, Musik hören und einfach ein paar gemütliche Stunden verbringen.
Was wird in Sachen Gastronomie geboten?
Da könnte ich jetzt ziemlich lange aufzählen und vermutlich würde ich dabei selbst Hunger bekommen! Von traditionellen Vereinsangeboten über Zwiebelwähen und Fondue bis zu Pizza, Burger, Apfelküchlein, Crêpes und weiteren Spezialitäten ist für praktisch jeden Geschmack etwas dabei. Natürlich gehören auch verschiedene Bars und Getränkeangebote dazu.
Besonders schön finde ich, dass viele Vereine mit ihren Beizli und Ständen zum kulinarischen Angebot beitragen. So wird aus dem Markt gleichzeitig ein richtiges Dorffest. Und als Oenzibeli sage ich natürlich: Ein bisschen Zwiebel darf auf dem Teller ruhig dabei sein!
Worauf wurde bei der Zusammenstellung des Rahmenprogramms wert gelegt und was sollte man auf keinen Fall verpassen?
Wir wollten ein Programm, bei dem möglichst für alle etwas dabei ist. Für Familien, Kinder, Jugendliche und natürlich auch für alle, die einfach gerne feiern. Auf der Eventbühne gibt es verschiedene Live-Auftritte, dazu kommen weitere Attraktionen und Aktivitäten auf dem Marktgelände. Besonders gespannt bin ich natürlich auf die neuen Programmpunkte. Und am Sonntag solltet ihr unbedingt beim erwähnten Handwerksmarkt vorbeischauen. Wer gerne etwas entdeckt, das nicht einfach aus dem Laden kommt, ist dort genau richtig. Mein persönlicher Tipp? Nehmt euch genügend Zeit. Beim Zibelimäret kann man nämlich leicht mit dem Gedanken «Ich schaue nur kurz vorbei» kommen und plötzlich ist der halbe Tag vorbei.
Du hast das letzte Wort.
Was soll ich sagen? Ich bin zwar klein, aber ich habe grosse Pläne! Der Zibelimäret ist für mich mehr als einfach ein Markt. Er lebt von den Vereinen, den Marktfahrenden, dem Gewerbe, den Helferinnen und Helfern und natürlich von allen Besucherinnen und Besuchern.
Dieses Jahr darf ich zum ersten Mal mittendrin sein. Ich freue mich riesig darauf, euch alle kennenzulernen, mit euch zu lachen, den einen oder anderen Zwiebelzopf zu bestaunen und hoffentlich viele schöne Momente zu erleben.
Also: Kommt vorbei, bringt gute Laune mit und lasst euch überraschen. Ich freue mich auf euch. Euer Oenzibeli!
Interview: David Annaheim
Alle Infos zum Oensinger Zibelimäret: www.zibelimaeret-oensingen.ch
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